Fünf Fragen
an Gabriele und Jasemin.

Wir - Feine Sache

Wie seid ihr darauf gekommen,
solch eine Patisserie zu eröffnen?

Top Qualität, selbst entwickelte Kuchendesigns und Genuss pur - so stellten wir uns eine eigene, kleine aber feine Patisserie vor. Doch lange geplant haben wir nicht. Klar haben wir immer wieder mal davon gesprochen, aber das es dann so schnell gehen sollte, erahnte keine von uns. Im Dezember 2010 war es dann soweit. Wir hatten unser Geschäftslokal gefunden und somit den ersten Stein gelegt. Inspiration für unsere außergewöhnlichen und einzig-artigen Köstlichkeiten holten wir uns in unseren Urlauben. Vor der Eröffnung machten wir Halt bei insgesamt zehn top Patisserien in ganz Europa (Frankreich, Schweiz, Österreich) um uns nochmal Kraft und Inspiration für ganz feine Sachen zu holen.

„Ischl“.
Wo sonst?

Als unsere Gedanken, dass wir wirklich etwas Eigenes aufziehen konkreter wurden und Formen annahmen, war es natürlich wichtig, dass wir uns entscheiden wo wir das Ganze stattfinden lassen. Gabriele ist eine Ischlerin und hat ihre Familie und Freunde hier in der Kaiserstadt. Deshalb war dies ein charmanter Gedanke für uns.

Was macht ihr,
was andere nicht machen?

Alles was man in unserer Vitrine findet, stellen wir selbst her. Keine Massenproduktion. Wir spielen gerne mit Farben, Design und Fröhlichkeit herum und arbeiten mit Leidenschaft und Herz. Wichtig ist einfach, dass uns nicht langweilig wird, deshalb wechseln wir uns immer wieder ab. Mal ist Gabriele im Service und Jasemin in der Backstube und ein anderes Mal genau umgekehrt. Seit Neuestem kann einem auch noch ein drittes, neues Gesicht über den Weg laufen. Unser Lehrling Sandra. Zu unseren Kunden zählen wir Kinder, genauso wie auch feine ältere Damen, die zum Kaffeekränzchen und „Tratschen“ einladen.

Wie steht ihr zu den Traditionen
in Sachen „Kuchenbacken“?

Mode, Küche, Kuchen ... sie alle haben etwas gemeinsam: Tradition. Ob altbewährte Schnitten, Uromas Rezepte, Tantes Kuchen, jeder hat das Grundrezept aber keines schmeckt gleich. Warum? Naja, es kommt immer auf kleine Feinheiten an. Das kleine Schwarze von Chanel wird sich immer unterscheiden von dem kleinen Schwarzen aus dem Einkaufszentrum, auch wenn die Kleider den selben Schnitt haben. Kurz gesagt bieten wir unseren Gästen das gewisse Etwas mit neuem, jungem und modernem Charm, ohne dabei auf Tradition zu verzichten. So einfach ist das.

Wie sieht die Zukunft aus? Seht ihr euch auch in Zukunft in eurer Patisserie für Naschkatzen?

Natürlich, voll und ganz. Nachdem alles super läuft, wollen wir unbedingt unser Können und Wissen weitergeben und bilden einen Lehrling aus. Unser Sortiment bleibt bestehen wie gehabt, aber man darf sich jetzt schon auf wechselnde saisonale Köstlichkeiten freuen.